Am 03. Oktober 2009 in Oberteich

Nur eine Übung - mit viel Lernpotential für alle Foto: Webmaster - all rights reserved



So hätte es sein können.....

.... wenn dies wirklich ein Ernstfall gewesen wäre, der die Feuerwehren rund um Oberteich auf den Plan gerufen hätte:

Die einzige Hoffnung für schwer Verletzte - Atemschutzräger suchen "blind" nach verletzten Personen -- Foto: Webmaster, all rights reserved

Kurz nach 9:00 Uhr vormittags wäre in einer Werkstatt ein Feuer ausgebrochen. Ursache zunächst unbekannt. Schnell wäre es Gewißheit geworden und folgender Wortlaut wäre wohl als Notruf bei der Leitstellte eingegangen:

"Zwei Personen vermißt, vermutlich eingeschlossen in der völlig verrauchten Werkstatt. Brand breitet sich rasch auf die angeschlossene Maschinenhalle aus".

Die anrückenden Feuerwehren, die unserer Wehr zu Hilfe geeilt wären, hätten ordentlich zu tun gehabt. Ein "Spaziergang" wäre es jedenfall für keinen der Feuerwehrfrauen und -männer geworden.

Pechofner Jugend war mit dabei

Eine groß angelegte Übung für die Feuerwehr-Jugendlichen der Feuerwehren von
Mitterteich, Pleußen, Neudorf/Rosenbühl und Pechofen. Vor allem für unsere Jugendlichen war es ein Erlebnis: Sie waren das erste Mal bei einer solchen Übung dabei und könnten hautnah miterleben, was abgeht, wenn es tatsächlich irgendwann mal "zur Sache" geht. Da gilt es nämlich gleiche mehrere Sachen auf einmal zu koordinieren - und gleichzeitig auch noch zusammen mit anderen Wehren als ein "Team" die Sachlage zu bewältigen.

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Die Pechofener Jugendlichen hatten eine Wasserversorgung aufzubauen (Wasserentnahme am Dorfteich) und mit insgesamt drei C-Rohren dem vermeintlichen Brand der Maschinenhalle zu Leibe zu rücken. Die gleiche Aufgabe erhielten auch die Jugendlichen von Neudorf/Rosenbühl, Pleußen und eine Gruppe aus Mitterteich, so dass der Löschangriff von drei Seiten erfolgen konnte. Unterstützung erhielten sie durch die Mitterteicher Drehleiter, die Wasser von oben nach unten schickte. Die Mitterteicher Jugendlichen kümmerten sich mit Atemschutzträgern um die Rettung der vermißten Personen.

Manöverkritik und gemütliches Beisammensein

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Den Abschluß der Übung bildete eine große Manöverkritik. Im Beisein von Kreisbrandmeister Albert Fröhlich erklärten die jeweiligen "Kommandanten" ihre Aufgaben und erklärten den beteiligten Jugendlichen die eine oder andere Möglichkeit, ihre Aufgaben noch besser zu bewältigen.

Das abschließende Beisammensein im Feuerwehrgerätehaus von Oberteich bildete für die Jugendlichen der vier Wehren einen runden Abschluß des Übungstages. Klar, daß die Leberkäs-Semmeln richtig schmeckten.

(c) Webmaster, 05.10.2009

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